Hands-on-Museum turmdersinne in Nürnberg


2. Stock des Museums


So geht's

Im zweiten Stockwerk führen Sie Experimente zur räumlichen Wahrnehmung mit einem oder mit zwei Augen durch.

Nanu?

Schon mit einem einzigen Auge bzw. in einem zweidimensionalen Bild lässt sich bis zu einem gewissen Grad räumliche Tiefe erkennen (Einäugige Tiefe). Diese Interpretation ist durch geeignete Versuche aber leicht in die Irre zu führen (Einäugiges Einfädeln, Neckerwürfel, Lattenkiste, AMESraum).
Erst mit zwei Augen können Sie ein plastisches, das heißt dreidimensionales Bild erkennen. So, als könnten Sie hineingreifen (Stereosehen).

Ach so!

Mit dem zweiten Auge sehen Sie die Szene des ersten Auges "etwas von der Seite". Das hilft Ihnen, vorne von hinten zu unterscheiden (Tiefensehen).

Na und?

Ihr Gehirn erzeugt aus den beiden Teilbildern, die es vom rechten und linken Auges erhält, einen dreidimensionalen Gesamteindruck.
Dabei ist es gleichgültig, ob Sie das Objekt direkt betrachten oder ein fotografiertes Stereobildpaar des Objekts, bei dem die zwei leicht unterschiedlichen Teilbilder im Augenabstand zueinander aufgenommen sind (wie beim Stereosehen).
Um Sie auch beim zweiäugigen Sehen noch zu täuschen, wird vorne und hinten wirklich vertauscht (Umkehrperspektive).



Links


Übersicht über das räumliche Sehen im turmdersinne

Stereobilder vom turmdersinne

Der AMESraum aus der Wanderausstellung turmdersinne